Monats-Tipp zur Stressreduktion

05 Juni 2017

Nicht veränderbare Dinge zu akzeptieren, ist häufig leichter gesagt, als getan. Es müssen nicht unbedingt, die großen Dinge sein, wie Trennung, Krankheit oder Tod, gegen die wir uns auflehnen. Auch in weniger dramatischen Situationen kann Akzeptanz schwer fallen. Zum Beispiel wenn man sich im Arbeitsleben an Prozesse und Abläufe, die einem widersinnig erscheinen, anpassen muss. Meist lehnen wir uns dagegen auf – manchmal laut, manchmal leise. Wenn wir allerdings das akzeptieren, was wir nicht ändern können, ersparen wir uns Gefühle wie Wut, Hilflosigkeit usw., die auf Dauer viel Energie und Lebensfreude kosten.

Sicherlich ist Akzeptanz nicht unbedingt ein Prozess, der von heute auf morgen geht, aber möglich ist. Der erste Schritt ist innezuhalten und zu zulassen, was eine schwierige Situation in uns auslöst. Dadurch bleiben wir in Verbindung mit uns selbst und es eröffnen sich neue Perspektiven und Handlungsspielräume. Hören wir auf, gegen etwas anzukämpfen, was nicht zu ändern ist, kann sich eine Ruhe einstellen, die es möglich macht, die Situation anders wahrzunehmen und das Beste aus der Situation zu machen.

Wir haben im Leben zwar nicht alles in der Hand, aber wir haben immer die Wahl, wie wir uns zu etwas verhalten wollen. Akzeptanz ist eine bewusste Entscheidung, die uns schon weniger machtlos fühlen lässt.