Ohne Emotion nix los - nicht nur für Führungskräfte

11 Januar 2019

 

Viele Führungskräfte schneiden sich von sich selbst ab, um den Druck vermeintlich besser standhalten zu können. Schwierige Gefühle werden häufig aus Angst vor einer Abwärtsspirale ausgeblendet. Die Leugnung dieser emotionalen Realität hat einen hohen Preis: die eigene Lebendigkeit. So abgeschnitten von sich selbst, funktioniert man bestenfalls im Überlebensmodus. Wie kommt man da heraus?

Achtsamkeit bedeutet innezuhalten und wahrzunehmen, was mit mir los ist – ohne sofort zu beurteilen oder zu reagieren. Indem wir dafür wach werden, steigen wir aus automatischen Reiz-Reaktionskreisläufen aus. Wir kommen stärker in Verbindung mit uns selbst und nehmen unsere Emotionen und Körpersignale („somatische Marker“) besser wahr.

Emotionen und Körpersignale liefern wichtige Informationen über unsere Bedürfnisse, Werte und Motive. Nehmen wir sie wahr und zudem ernst, können Situationen kraftvoll, kreativ und mit Begeisterung gestaltet werden. Ziele werden so leichter erfolgreich verwirklicht.

Durch die bewusste Aufmerksamkeitslenkung auf uns selbst werden wir handlungsfähiger und haben mehr positiven Einfluss auf Situationen.

„Where the attention goes, energy flows.“

Dr. phil. Sonja Lichtenstern
Dipl.-Päd. (Univ.) & MBSR-Lehrerin
Am Vogelherd 12
82140 Olching